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17.02.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie zur aktuellen Ausgabe des atacama | Newsletter für die Alten- und Langzeitpflege. Diesmal mit folgenden Themen:


Inhalt + + +

Vorbereitungen für Pflegereform sollen zügig beginnen

Pflegeschwerpunkt des GKV-Tags findet Anklang bei den Besuchern

Pflegedokumentation mit IT-Systemen

Bericht zum Projekt "A Case for Care" im neuen IPP-Info

Termine


Vorbereitungen für Pflegereform sollen zügig beginnen

Zum Auftakt des Fachkongresses "Pflege 2010" in Berlin kündigte die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, an, dass die Bundesregierung zügig mit den Vorbereitungen für eine Pflegereform beginnen will.

Im wesentlichen werden mit der neuen Reform zwei Ziele verfolgt:

1. Einen neuen Begriff von Pflegebedürftigkeit in der Praxis umzusetzen, weil der geltende Begriff den neuen Anforderungen im Pflegealltag nicht gerecht wird und zu stark verrichtungsorientiert ist.

2. Die Umlagefinanzierung in der Pflegeversicherung um eine Kapitaldeckung zu ergänzen, um dadurch die Leistungen langfristig zu dynamisieren.

Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbands, findet es notwendig, den Pflegebedürftigkeitsbegriff rasch zu reformieren, um einerseits endlich von der "Minutenpflege" weg zu kommen und andererseits im Rahmen eines neuen Begutachtungsverfahrens nicht nur die körperlichen, sondern auch die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten eines Menschen einzuschätzen. Das Erbringen einer sachgerechten Pflege ist nur dann möglich, wenn bei der Einstufung der ganze Mensch in den Blick genommen werden kann. Dies ist insbesondere für Patienten mit Demenzerkrankungen wichtig. Bei dem zur Zeit verwendeten Pflegebedürftigkeitsbegriff kommen diese Patienten bei der Inanspruchnahme von Pflegeleistungen zu kurz.

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Pflegeschwerpunkt des GKV-Tags findet Anklang bei den Besuchern

Unter dem Motto "Kommunizieren. Vernetzen. Optimieren." fand am 28. und 29. Januar 2010 der GKV-Tag der atacama | Software GmbH am Firmensitz in Bremen statt. Kunden, Interessenten und Partnern - überwiegend aus den Krankenkassen und Rechenzentren - wurden an zwei Tagen vielseitige Vorträge aus dem zahnärztlichen Bereich geboten. Parallel bestand die Gelegenheit, sich bei einer Hausmesse über entsprechende Softwareprodukte zu informieren.

Doch auch die Pflege kam bei der Fachtagung nicht zu kurz: zwei interessante Foren lieferten den Zuhörern aus drei Perspektiven (Wissenschaft, Praxis und Technik) Einblicke in pflegebezogene Themenbereiche. Dr. Rolf Müller vom Zentrum für Sozialpolitik (ZES) stellte die Ergebnisse des jüngsten GEK-Pflegereports vor. Im Zentrum des Referats von Prof. Dr. Markus Zimmermann vom Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) stand der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und seine Einbettung in ein Neues Begutachtungsassessment (NBA).

Ein anderer Fokus richtete sich auf den aktuellen Stand umgesetzter Pflegeberatungskonzepte: Aus der Praxis berichtet Jürgen Weemeyer (Vacances) über das Projekt "Mein Zuhause", das den Mietern einer Wohnbaugesellschaft Beratung und Unterstützung bei Pflege- und Hilfebedarf bieten soll. Manfred Adryan (AOK Bremen) präsentierte die ersten Erfahrungen mit den Bremer Pflegestützpunkten.

Die Schnittstelle zur Technik bildeten zwei weiterere Vorträge: Manuela Schoska ging auf die Möglichkeiten von standardisierter Pflegefachsprache in Verbindung mit IT-Unterstützung bei (Pflege-)Versorgungsplanung ein. In einem auch kontrovers diskutierten Referat zeigte Daniel Flemming den Nutzen eines ePflegeberichts für die Informationskontinuität in der Versorgungslandschaft auf.

Der Zuspruch, den die Foren bei den Besuchern erfahren haben, macht deutlich, dass Pflege (und insbesondere Pflegeberatung) auch im GKV-Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Alle Infos zum GKV-Tag, die Übersicht der Vorträge sowie die Präsentationen zum Download finden Sie hier:
www.atacama.de/GKV-Tag-2010.html

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Pflegedokumentation mit IT-Systemen

Im Frühjahr 2010 erscheint beim Huber Verlag der Herausgeberband "Pflegedokumentation mit IT-Systemen" von K. Güttler, M. Schoska und S. Görres. Dieses Übersichtswerk wendet sich insbesondere an Führungskräfte aus der Pflegepraxis, aber auch alle an dem Thema IT und Pflege interessierten Personen. Es präsentiert den gesamten Prozess des Softwareeinsatzes in der Pflege von der wissenschaftlichen Entwicklung über die Bewältigung technischer und praktischer Herausforderungen bis hin zur Evaluation im Praxisumfeld.

In dem Band werden, neben übergreifenden aktuellen Forschungen zum Einsatz von IT in der Pflege, erstmals gesammelt die Ergebnisse mehrerer Projekte der Universität Bremen mit der atacama | Software - aus denen die Fachsprache und IT-Unterstützung apenio entstand - der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.verlag-hanshuber.com/vkat/einzeltitel.php?isbn=3-456-84800-5

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Bericht zum Projekt "A Case for Care" im neuen IPP-Info

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen veröffentlicht in regelmäßigen Abständen das IPP-Info. In der aktuellen Ausgabe zum Thema "Alter, Wohnen und Technik" (No. 8) wird das atacama-Projekt "A Case for Care" vorgestellt, welches sich seit Juni 2009 mit der IT-Unterstützung von Pflegeberatungsprozessen beschäftigt.

Zum Inhalt der Ausgabe:

"Die meisten Menschen wünschen sich, auch in höherem Alter und bei gesundheitlichen Einschränkungen selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben und am gewohnten sozialen Umfeld teilhaben zu können. In fortgeschrittenem Alter sind jedoch immer mehr auf Unterstützung angewiesen. Inwieweit können neue Technologien und Serviceprodukte diesen Bedarf kompensieren? Antworten darauf geben die Autorinnen und Autoren des neuen IPP-Infos aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Sie stellen in ihren Beiträgen technische Entwicklungen und Dienstleistungen vor, die ältere Menschen beim Erhalt ihrer Autonomie unterstützen sollen. Andere Artikel beschäftigen sich mit Fragen der Akzeptanz bzw. Wirksamkeit neuer Technikprodukte und beleuchten die spezifischen Bedarfe älterer Menschen. Beiträge zu Technik und Ethik sowie zu regionalen Gesundheitsnetzwerken und themenbezogenen Forschungsverbünden runden das Thema ab. Daneben finden die LeserInnen in den Rubriken des IPP-Infos wie gewohnt Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten des Instituts für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen, Qualifikationsarbeiten aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Hinweise auf Publikationen und Veranstaltungen sowie eine Rezension des RKI-Berichtes »Gesundheit und Alter«."(IPP, Geschäftsstelle)

Die Printausgabe des IPP-Infos (Einzelexemplare) kann kostenlos über die IPP-Geschäftsstelle bezogen werden. Die Online-Ausgabe steht zur Verfügung unter:
http://www.ipp.uni-bremen.de/pages/info/ippinfo.php

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Termine

Schulungstermine apenio in Bremen:

An folgenden Terminen bieten wir für Kunden und Interessierte Schulungen für Einsteiger und Fortgeschrittene an

15.04.2010 - Anwenderschulung für Einsteiger
10.06.2010 - Anwenderschulung für Fortgeschrittene

Die Veranstaltungen sind Tagesveranstaltungen. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage www.apenio.de. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Messetermine apenio:

Auf diesen Messen können Sie sich apenio vorführen lassen

23.03.- 25.03.2010 - Altenpflege und ProPflege Hannover Halle 3 Stand D26
30.03.- 01.04.2010 - Zorg und ICT in Utrecht
20.04.- 22.04.2010 - conhIT Berlin

Weitere Messetermine und Informationen finden Sie unter www.atacama.de oder www.apenio.de

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Bis zur nächsten Ausgabe des atacama | Newsletters für die Pflege.

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28359 Bremen

Tel: +49 (0)421-223010
Fax: +49 (0)421-2238285

E-Mail: marketing@atacama.de
Homepage: http://www.atacama.de, http://www.apenio.de.

Geschäftsführer: Dr. Jürgen Deitmers, René Lenga
Amtsgericht Bremen, HRB 18112

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