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05.06.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Willkommen zur aktuellen Ausgabe des atacama | Newsletter für die Akutpflege, diesmal mit folgenden Themen:


Inhalt + + +

1. apenio® und apenioLZ auf der conhIT in Berlin sowie beim Bremer Pflege- und Wundkongress

2. Neues Schulungsangebot der atacama | Software GmbH

3. 17.000 neue Pflegende gegen Notstand in Kliniken

4. Umfrage unter Pflegekräften - Personalsituation in Kliniken wird von vielen als "dramatisch" eingestuft

5. Kliniken mit hohem Pflegeaufwand können auf höhere Vergütung hoffen

6. Registrierungsstelle beruflich Pflegender in Berlin gegründet

7. Mikroschulungen in der Pflege

8. "A Case for Care" für die Beratung von Pflegebedürftigen

9. Bremer Gesundheitswirtschaft auf dem Hauptstadtkongress 2009

10. Termine


1. apenio® und apenioLZ auf der conhIT in Berlin sowie beim Bremer Pflege- und Wundkongress

Das Thema Pflege und IT gewinnt für deutsche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen eine immer höhere Relevanz. Das zeigt nicht nur das Branchenbarometer des Verbandes der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen (VHitG), es spiegelte sich auch im Kongressprogramm der diesjährigen conhIT wider. Die Session "IT in der Pflege - Status und praktische Anwendungen" erlebte einen regen Zulauf.

Diesen Trend bestätigt Dr. Jürgen Deitmers, Geschäftsführer der atacama | Software GmbH: "Wir bemerken generell eine verstärkte Nachfrage nach unseren Lösungen, so auch auf der conhIT. Die Interessenten kamen, um sich gezielt zu informieren. Unterstützt hat das sicher auch unser Vortrag in der Kongress-Session, der einige Besucher zu uns an den Stand gelockt hat. Darüber hinaus konnten wir die Kontakte zu kooperierenden KIS-Anbietern, die apenio® in ihre Systeme integrieren wollen, vertiefen." Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für Dr. Deitmers allerdings: "Wir fänden es wünschenswert, noch einmal über die Öffnungszeiten der Industrieausstellung nachzudenken. Ein früherer Beginn und ein früheres Ende, kombiniert mit einer Überlappung zum Kongress, wären positiv."

Der Bremer Pflege- und Wundkongress kann ebenfalls als Erfolg gewertet werden. Das Bremer Unternehmen ist mit seiner wissensbasierten Software apenio® für die Akutpflege und apenioLZ für die Langzeitpflege auf reges Interesse gestoßen und hat insbesondere regionale Kontakte vertiefen können.

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2. Neues Schulungsangebot der atacama | Software GmbH

Ein wichtiger Schwerpunkt der apenio® Einführung in die Praxis ist die Schulung der Anwender mit dem Ziel, eine sichere, praxisnahe und nutzerfreundliche Anwendung der Software apenio® zu ermöglichen. Dementsprechend hat die atacama | Software GmbH ihr Schulungsangebot erweitert und bietet nun im Frühjahr und Herbst jeweils zwei Schulungstermine an ihrem Firmensitz in Bremen an. Diese richten sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse ausbauen wollen.

Das Schulungsteam besteht aus examinierten Pflegekräften mit pflegewissenschaftlich - pädagogischem Studienabschluss und langjähriger Berufserfahrung. Das Schulungskonzept beinhaltet daher neben der Vermittlung von apenio®-Grundlagen und Vertiefungen auch eine Reihe aktueller pflegewissenschaftlicher Inhalte und deren Umsetzung in die Praxis.

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3. 17.000 neue Pflegende gegen Notstand in Kliniken

Gegen einen drohenden Pflegenotstand in deutschen Krankenhäusern sollen möglichst rasch bis zu 17.000 Pflegerinnen und Pfleger eingestellt werden. Dafür stehen in den nächsten drei Jahren rund 700 Millionen Euro bereit. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zeigte sich optimistisch, dass auch dieser Teil der seit Ende März geltenden Klinik-Finanzreform bald umgesetzt wird. "Das wird laufen", sagte Schmidt nach einem "Pflegegipfel" mit Vertretern von Pflegenden, Kassen, Ärzten und Kliniken in Berlin. "Es passiert etwas in den Krankenhäusern", versicherte Schmidt.

Der Deutsche Pflegerat schlug im Namen von insgesamt 1,2 Millionen Pflegenden in Deutschland zurückhaltendere Töne an. Der Abbau von 50.000 bis 70.000 Pflegestellen in der vergangenen Jahren werde nicht ausgeglichen, sagte Präsidentin Marie-Luise Müller. Dabei gibt es auch nach Ansicht Schmidts immer mehr ältere Patienten und Menschen mit erheblicher Pflegebedürftigkeit, während mehr Patienten mit leichteren Krankheiten gar nicht mehr ins Krankenhaus kommen. Doch Müller zeigte sich zugleich erleichtert über die Weichenstellungen hin zu wieder mehr Pflege, auf deren Qualität zudem besser Acht gegeben werden soll.

So soll das Einstellungsprogramm über drei Jahre hinweg ausschließlich ausgebildete Pflegekräfte anlocken. In Hilfskräfte werde nicht investiert, betonte der Spitzenverband der Krankenversicherung.

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4. Umfrage unter Pflegekräften - Personalsituation in Kliniken wird von vielen als "dramatisch" eingestuft

Die Stimmung unter Pflegekräften, die in Kliniken tätig sind, ist weiterhin alles andere als gut. Das geht aus einer aktuellen Meinungsumfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) unter 2.000 Beschäftigten in deutschen Kliniken hervor. Danach erwägen 32,3% der befragten Pflegekräfte die Berufsaufgabe und den Wechsel in eine andere Tätigkeit mehrfach wöchentlich bis täglich. 42,5% der Befragten würden die eigenen Angehörigen, Freunde oder Bekannte nicht im eigenen Arbeitsbereich versorgen lassen. 71,7% sehen die Attraktivität des Pflegeberufes für junge Generationen in den kommenden zehn Jahren drastisch verschlechtert. 82,5% sind der Meinung, dass die Personalausstattung im eigenen Arbeitsbereich nicht ausreichend ist. Weitere Informationen: www.dbfk.de.

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5. Kliniken mit hohem Pflegeaufwand können auf höhere Vergütung hoffen

Der Pflegeaufwand in deutschen Kliniken soll besser erfasst und in den Vergütungspauschalen stärker berücksichtigt werden. Darauf haben sich die Teilnehmer des zweiten nationalen Pflegegipfels in Berlin verständigt.

Für besonders pflegeintensive Fälle in Kliniken würden Indikatoren entwickelt, die im Rahmen des Fallpauschalen-Systems (G-DRGs) eine aufwandsgenauere Abbildung der erbrachten Pflegeleistungen ermöglichen, teilte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) mit. Profitieren sollen jene Krankenhäuser, in denen Patienten mit erhöhtem Aufwand an Pflege versorgt werden. Die entsprechenden Indikatoren sollen von Experten des Deutschen Pflegerates (DPR) in Abstimmung mit dem DRG-Institut (InEK) entwickelt werden. "Wir wollen zeigen, dass Pflege im Krankenhaus nicht nur Kostenfaktor, sondern auch Erlösfaktor ist", betonte Ratspräsidentin Marie-Luise Müller.

Darüber hinaus wurde vereinbart, dem Gemeinsamen Bundesausschuss zu empfehlen, evidenzbasierte pflegebezogene Qualitätsindikatoren zu entwickeln und diese in die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung mit einzubeziehen. Pflegemängel könnten so besser aufgespürt und abgestellt werden, hieß es.

Zum Thema "Berücksichtigung der Pflege in DRG-Systemen" fand am 29. Mai während des Hauptstadtkongresses für Medizin und Gesundheit in Berlin ein Expertengespräch zwischen Vertretern von atacama, der LEP AG und des Klinikverbundes Gesundheit Nord statt. Hierüber werden wir noch ausführlicher berichten.

Expertengespräch - Teilnehmer von rechts nach links:
Ronaldo E. Marzan (Geschäftsführer LEP AG), Stefan Hieber (LEP-Berater LEP AG), Ulrich Bamert (Geschäftsführer LEP AG), Manuela Schoska (Fachberatung Pflege atacama), Dr. Jürgen Deitmers (Geschäftsführer atacama), Moderatorin Franziska Richter (WFB Wirtschaftsförderung Bremen), Dr. Diethelm Hansen (Sprecher der Geschäftsführung Gesundheit Nord)


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6. Registrierungsstelle beruflich Pflegender in Berlin gegründet

Der Startschuss ist erfolgt. Auf dem Fachkongress "Pflege 2009" Ende Januar hat sich der Deutsche Pflegerat einstimmig für Pflegekammern in allen 16 Bundesländern ausgesprochen. Der Deutsche Pflegerat will die Zahl von Pflegefachkräften, die ihre regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen nachweisen, deutlich steigern. Dazu wurde jetzt in Berlin die "Registrierungsstelle beruflich Pflegender" (RbP) als GmbH gegründet. Zukünftig werden die registrierten Pflegenden mit einer Karte ausgestattet sein. Ende Mai nutzten Pflegende während des Hauptstadtkongresses für Medizin und Gesundheit in Berlin die Möglichkeit, sich in der DPR-Lounge registrieren zu lassen. Weitere Informationen: www.freiwillige-registrierung.de.

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7. Mikroschulungen in der Pflege

Das "Netzwerk Patienten- und Familienedukation in der Pflege e.V." befasst sich seit seiner Gründung 2001 mit der Entwicklung und Unterstützung von Familien- und Patienten-Edukation in der Pflege. Hierzu haben in den letzten Jahren zahlreiche Aktivitäten stattgefunden. Einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt stellt die Konzeption von Schulungseinheiten für die Pflegepraxis dar. Diese dienen einer Verbesserung der Schulung und Anleitung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen unter den knappen zeitlichen Ressourcen des Pflegealltags.

Einige Konzepte für Mikroschulungen sind bereits von (Pflege-)Experten und (Pflege-) Wissenschaftlern erstellt worden. Das Angebot soll in Zukunft noch erweitert werden.

Unter folgendem Link werden die verschiedenen Materialien des Netzwerks als praktische Hilfen zum Download angeboten:
www.patientenedukation.de/materialien.php

Dem Netzwerk Patienten- und Familienedukation in der Pflege ist es wichtig, einem breiten Publikum solche Konzepte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Als kleine Gegenleistung werden die Nutzer vorab gebeten, beim Download der Mikroschulungskonzepte kurz sieben Fragen zu beantworten und sich auch für eine schriftliche Befragung zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Der Fragebogen öffnet sich automatisch, wenn Sie ein Mikroschulungskonzept herunterladen.

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8. "A Case for Care" für die Beratung von Pflegebedürftigen

Am 01.06.2009 startete atacama das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "A Case for Care" mit Pilotanwendern aus verschiedensten Sektoren. Die Ergebnisse des Projektes münden in dem Produkt atacama | C4C, einer wissensbasierten Softwarelösung für Pflegestützpunkte, -Netzwerke und -Beratungsstellen. Durch die technische Unterstützung der Beratungs- und Fallmanagementprozesse soll die Erstellung eines individuell optimal zugeschnittenen Hilfeangebots gefördert und gleichzeitig eine größere Transparenz in der Versorgungslandschaft geschaffen werden. Mit diesem Vorhaben gehörte atacama zu den Gewinnern des Ideenwettbewerbs "Gesund und selbständig zu Hause leben" des Bremer Gesundheitssenatorin.

Weitere Informationen:
www.atacama.de/softwareunterstuetzung_in_der_pflegeberatung.html
und
www.wfb-bremen.de/

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9. Bremer Gesundheitswirtschaft auf dem Hauptstadtkongress 2009

Vor der Podiumsdiskussion - von rechts nach links:
Dr. Diethelm Hansen (Sprecher der Geschäftsführung Gesundheit Nord), Angela Dick (Pflegerische Geschäftsführerin am Klinikum Links der Weser), Dr. Matthias Gruhl (Leiter der Abteilung Gesundheit bei der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales), Professor Dr. Stefan Görres (Direktor des Instituts für Publik Health und Pflegeforschung IPP an der Universität Bremen), Moderatorin Franziska Richter (Wirtschaftsförderung Bremen WFB), Dr. Jürgen Deitmers (Geschäftsführer atacama)

 

Das Gipfeltreffen der Gesundheitsbranche fand in diesem Jahr zum zwölften Mal vom 27.-29. Mai im Berliner ICC statt. Fast 8.000 Teilnehmer, darunter Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik und Verbänden, informierten sich drei Tage lang in mehr als 100 Veranstaltungen und diskutierten über aktuelle Entwicklungen in der Branche. Bremer Unternehmen haben sich in diesem Jahr erstmals mit einem gemeinsamen Stand am Hauptstadtkongress beteiligt und den Gesundheitsstandort Bremen präsentiert. Organisator des Standes war die Bremer Wirtschaftsförderung WFB, die mit der Landesinitiative "Bremen.Zukunftsmarkt Gesundheit" die Gesundheitswirtschaft in Bremen stärken und innovative Projekte in diesem Bereich fördern will. Neben dem Pflege-Softwareanbieter atacama war auch der Klinikverbund Gesundheit Nord am Stand vertreten. Auf einer Podiumsdiskussion fand u. a. das Zukunftskonzept von Gesundheit Nord Beachtung, das der Pflege eine tragende Rolle bei der Steuerung der Prozesse in den Krankenhäusern zuschreibt. Weitere Informationen auf der Website der Wirtschaftsförderung Bremen
www.wfb-bremen.de/


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10. Termine

04.06.2009apenio Anwendertreffen
05.06.2009apenio Anwenderschulung - Fortgeschrittene
29.09.2009 - 01.10.2009Pflegemesse Leipzig 2009 Fachausstellung und Kongress für die ambulante und stationäre Pflege + Homecare-Versorgung
05.11.2009apenio Anwenderschulung - Einsteiger
12.11.2009apenio Anwenderschulung - Key User
18.11.2009 - 21.11.2009Medica 2009 - 41. Weltforum der Medizin Internationale Fachmesse mit Kongress

Nähere Informationen finden Sie unter: www.atacama.de/termine.html

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Bis zur nächsten Ausgabe des atacama | Newsletters für die Akutpflege.

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Fax: +49 (0)421-2238285

E-Mail: marketing@atacama.de
Homepage: http://www.atacama.de, http://www.apenio.de.

Geschäftsführer: Dr. Jürgen Deitmers, René Lenga
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