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03.09.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

das gesamte atacama | Team wünscht Ihnen ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr!
Pünktlich zur ersten "längeren" Arbeitswoche begrüßen wir Sie zur aktuellen Ausgabe des atacama | Newsletter für die Akutpflege. Diesmal mit folgenden Themen:


Inhalt + + +

Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich

Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen

Verweildauer in Kliniken erreicht Tiefstand

atacama bringt neue Website ins Netz


Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich
atacama optimiert Pflegeprozesse unter neuem KIS

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), mit mehr als 13.000 Betten in zwölf Krankenanstalten und elf Geriatriezentren größte Gesundheitseinrichtung Österreichs und einer der größten Gesundheitsdienstleister Europas, führt ab Oktober das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) IMPULS ein, mit dem mehr als 16.000 KAV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten werden. Das IMPULS KIS wird mit der Software mpa medical process assistant unter der Generalunternehmerschaft der CompuGROUP-Tochter systema Human Information Systems GmbH umgesetzt. Die Realisierung des 58 Millionen Euro-Projektes soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

Einen wesentlichen Beitrag zur durchgängigen Standardisierung aller medizinisch-pflegerischer Behandlungsprozesse in den 12 Krankenanstalten und der pflegerischen Behandlungsprozesse in den 11 Geriatriezentren wird die digitale Pflegeplanung und -dokumentation apenio des Bremer Dienstleisters atacama | Software leisten. Sie wird nahtlos in das IMPULS KIS integriert und unterstützt die Pflegekräfte bei ihrer Arbeit. Dabei kommt die mitgelieferte Wissensbasis mit ihren Katalogen für Pflegediagnosen, Pflegeleistungen und Pflegeziele und deren Verknüpfungen zum Einsatz. Auch umfassende Auswertungen der Pflegeaktivitäten und -strukturdaten, zur Häufigkeit einzelner Maßnahmen sowie von Pflegedaten für die Kosten- und Leistungsrechnung und des Pflegecontrollings lassen sich problemlos erstellen.

Eine besondere Stärke von apenio ist die auf Pflegephänomenen basierende umfassende wissenschaftliche Typologie. In der Software hinterlegte Automatismen, sog. "Aktive Inhalte", unterstützen die Pflegenden bei der Planung. Je nach Anamnese und Pflegeziel schlagen sie situationsgerecht pflegerische Maßnahmen, Skalen usw. vor.

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Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen
atacama | Software feiert mit Fachkongress Jubiläum

Aus Anlass des 10-jährigen Firmenjubiläums hat atacama | Software zum Fachkongress "GKV - Pflege" nach Bremen eingeladen. So informierten sich mehr als 100 Teilnehmer von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie aus Krankenkassen zwei Tage lang über aktuelle Entwicklungen in der Pflege, bei den Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), und bei Internettechnologien. Abgerundet wurde der Kongress durch eine Industrieausstellung mit namhaften Anbietern und Verbänden.

"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen." Mit diesen Worten aus Hermann Hesses `Das Glasperlenspiel´ umriss Klaus Krancke, Leiter des Referats Ältere Menschen bei der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, in seinen Grußworten prägnant den Weg von atacama in den vergangenen zehn Jahren. Heute hat sich das Unternehmen als Marktführer von IT-Lösungen in der GKV bei den genehmigungspflichtigen zahnärztlichen Leistungen etabliert, vom Zahnersatz über die Kieferorthopädie bis hin zu Services wie der Beleglesung. Mit apenio ist in Kooperation mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen apenio entstanden, eine bisher einzigartige wissensbasierte Software für Pflegeplanung und -dokumentation.

Die atacama-Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers und René Lenga wiesen in ihrem Rückblick auf die stetig steigende Bedeutung von Transparenz im Gesundheitswesen hin - sowohl bei den Leistungserbringern wie auch den Kostenträgern. Transparenz bedeute Offenheit und stelle somit die Basis des Managements einer Einrichtung dar. Weiterhin betonten sie die Zukunftsfähigkeit der Lösungen. "Bei atacama hat Innovation Tradition", drückt Dr. Deitmers es aus. Derzeit vereinheitlicht der Bremer IT-Spezialist die technologische Basis der GKV-Lösungen und stellte auf dem Jubiläums-Kongress ein neu entwickeltes Application Framework vor. Dabei setzt das Unternehmen mit Enterprise Java Beans / J2EE auf die modernste Softwarearchitektur und ist mit dem Verfahren der Modell-getriebenen Entwicklung (MDA) in der Lage, schnell auf Veränderungen zu reagieren.

Während des Fachkongresses konnten sich die Teilnehmer anhand sehr fundierter Vorträge ein Bild zu aktuellen Fragestellungen in der Pflege und der GKV sowie den atacama-Lösungen aus Experten- und Anwendersicht machen. Einige Themen waren dabei sicher neu für die Teilnehmer, andere bekannt, aber durch die Darstellung aus Sicht eines Kooperationspartners sehr informativ.

Ein Fokus der Fachkonferenz lag auf der wissenschaftlichen Typologie hinter apenio. Dabei wurden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt und aufgezeigt, wie im Sinne einer angewandten Pflegeforschung die Erkenntnisse in die Entwicklung und Optimierung von Softwarelösungen einfließen können. Ergänzend berichteten Anwender z.B. von der erfolgreichen Integration von apenio in ein KIS sowie erste Erfahrungen mit apenio LZ, der neuen Lösung speziell für Altenpflege. Hier wurde immer auch wieder der ökonomische Nutzen, z.B. durch eine bessere Erfassung von pflegerelevanten Nebendiagnosen im Akutpflegebereich hervorgehoben.

Auch die Teilnehmer von Seiten der Kostenträger profitierten von zahlreichen Erfahrungen langjähriger Anwender und Partner. Offene Ohren fanden Vorträge zur Zukunft der GKV-IT und der strategischen Partnerschaft zwischen BITMARCK und atacama. Eine rege Diskussion entbrannte um die Möglichkeiten von Internetauktionen bei zahnärztlichen Dienstleistungen. Anbieter dieser Plattformen, kommerzielle und aus Krankenkassen, verteidigten sie als Mittel zur Transparenz und Kosteneinsparung. Ein weiteres interessantes Thema unter vielen war der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), der bei guter Vorbereitung gar als Chance für Krankenkassen gesehen wurde.

Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten am Abend, mit einer Schiffsfahrt auf der Weser sowie einem Buffet mit viel Musik - am Schluss in einer Jam Session unter atacama-Beteiligung - war der zweite Kongresstag geprägt von Workshops, die die am ersten Tag verdeutlichten Zusammenhänge im Praxisbezug vertieften. "Ein gutes Beispiel ist an dieser Stelle das Thema Beleglesung, zu dem wir bereits im Rahmen der Veranstaltung um Abgabe von Angeboten gebeten wurden", blickt Dr. Deitmers zufrieden zurück.

Mehrfach wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, weitere pflegerelevante Tagungen anzubieten und auch zusätzlich eine pflegeinhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Dem trägt atacama nunmehr mit der Gründung einer Anwendergruppe Rechnung.

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Verweildauer in Kliniken erreicht Tiefstand
Mehr Patienten, weniger Betten, schnellere Behandlung: Deutschlands Krankenhauslandschaft befindet sich seit 1991 in einem grundlegenden Umbruch.

Aktuelle Zahlen des statistischen Bundesamtes zeigen die Entwicklung der deutschen Krankenhauslandschaft. So ist die Zahl der Kliniken von 1991 bis Ende 2007 um 13 Prozent von 2411 auf 2087 Häuser zurückgegangen. Die Zahl der Betten sank im gleichen Zeitraum um knapp 24 Prozent von 665.565 auf 507.000 Betten.

Demgegenüber ist die Fallzahl in dem genannten Zeitraum deutlich gestiegen (ca. 18%), nämlich von 14,58 Millionen Fällen im Jahr 1991 auf 17,18 Millionen Fälle bis Ende 2007. Gleichzeitig sank aber die Bettenauslastung trotz der gestiegenen Patientenzahl von 84,1 auf 77,2 Prozent. Grund war eine deutliche Abnahme der Verweildauer von 14 auf einen neuen Tiefstand von 8,3 Tagen.

Anhand der Zahlen wird deutlich, dass bei dieser veränderten Situation der Personalabbau um rund 50.000 Pflegestellen in den vergangenen 10 Jahren in den Kliniken zu Problemen führt. "In den Krankenhäusern zeichnet sich ein echter Pflegenotstand ab", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. In einem der reichsten Länder der Welt sei diese Entwicklung "ein handfester Skandal".

Diese Situation wird nur bedingt durch die Schaffung von 21.000 neuen Pflegestellen verbessert. Dies insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Fallzahlsteigerung zusätzlich mit einer Zunahme alter, multimorbider und dementiell erkrankter Patienten mit einem immens hohen Pflegebedarf einhergeht.

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atacama bringt neue Website ins Netz
Alle Informationen rund um apenio abrufbar

Die gestiegenen Anforderungen an die Pflegeplanung und -dokumentation können Krankenhäuser und Heime heute effektiv nur noch mithilfe einer Softwarelösung erfüllen. Vor der Systemauswahl empfiehlt sich eine eingehende Beschäftigung mit Vorgehensweise und wissenschaftlichem Hintergrund der favorisierten Lösungen. Einen besonders einfachen Zugang bietet jetzt der Bremer Spezialdienstleister atacama für seine wissensbasierte Software apenio, die in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen auf Basis einer praxistauglichen pflegewissenschaftlichen Klassifikation entwickelt wurde.

Die Einführung von apenio LZ für die Alten- und Langzeitpflege hat das Unternehmen zum Anlass genommen, die neue Internetseite www.apenio.de für Pflegeprofis und Management in der Akut- und Langzeitpflege zu präsentieren. "Hier informieren wir die Besucher umfangreich über atacama und seine pflegespezifischen Softwareanwendungen. Wichtig ist uns deutlich zu machen, dass die Softwareanwendung umfassend pflegeinhaltlich gefüllt ist und über eine hohe pflegewissenschaftliche Fachkompetenz verfügt", skizziert Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers die Ziele der Website. "Sie befindet sich noch im Aufbau und erläutert neben anderem die Philosophie, Funktionen und Schwerpunkte der Lösung. Dazu gehört die Webbasierung genauso wie verschiedene Möglichkeiten der mobilen Erfassung. Alle Informationen können von Interessenten heruntergeladen werden." So steht bereits ein interaktives Flash-Demo zur Verfügung, in dem Filmsequenzen die praktische Anwendung von apenio demonstrieren.

Nach diesen Basisinformationen steht beim Ausbau der Seite der konkrete Anwendernutzen im Vordergrund. So wird ein besonderer Servicebereich in die Website integriert, der Hotline, Schulungen, Seminare, Workshops und Beratung zu unterschiedlichen Themen auflistet. Der bereits vorhandene Community-Bereich soll noch weiter ausgebaut werden. Angedacht sind beispielsweise weitere Foren, Blogs und FAQ, in dem sich Anwender und Interessierte austauschen bzw. informieren oder beraten lassen können.

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Bis zur nächsten Ausgabe des atacama | Newsletters für die Pflege.

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Tel: +49 (0)421-223010
Fax: +49 (0)421-2238285

E-Mail: marketing@atacama.de
Homepage: http://www.atacama.de, http://www.apenio.de.

Geschäftsführer: Dr. Jürgen Deitmers, René Lenga
Amtsgericht Bremen, HRB 18112

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