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Sehr geehrte Damen und Herren,
das gesamte atacama | Team wünscht Ihnen ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr!
Pünktlich zur ersten "längeren" Arbeitswoche begrüßen wir Sie zur aktuellen Ausgabe des atacama | Newsletter für die Alten- und Langzeitpflege. Diesmal mit folgenden Themen:
Inhalt + + +
Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich
Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen
Neue Aktivierungshilfe Spielkonsole
Herausforderung Demenz
Altenpflegekräfte werden dringend benötigt
Die IAT-Untersuchung "Wachsender Versorgungsbedarf bei Personalengpässen"
atacama bringt neue Website ins Netz
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Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich
atacama optimiert Pflegeprozesse unter neuem KIS
Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), mit mehr als 13.000 Betten in zwölf Krankenanstalten und elf Geriatriezentren größte Gesundheitseinrichtung Österreichs und einer der größten Gesundheitsdienstleister Europas, führt ab Oktober das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) IMPULS ein, mit dem mehr als 16.000 KAV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten werden. Das IMPULS KIS wird mit der Software mpa medical process assistant unter der Generalunternehmerschaft der CompuGROUP-Tochter systema Human Information Systems GmbH umgesetzt. Die Realisierung des 58 Millionen Euro-Projektes soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein.
Einen wesentlichen Beitrag zur durchgängigen Standardisierung aller medizinisch-pflegerischer Behandlungsprozesse in den 12 Krankenanstalten und der pflegerischen Behandlungsprozesse in den 11 Geriatriezentren wird die digitale Pflegeplanung und -dokumentation apenio des Bremer Dienstleisters atacama | Software leisten. Sie wird nahtlos in das IMPULS KIS integriert und unterstützt die Pflegekräfte bei ihrer Arbeit. Dabei kommt die mitgelieferte Wissensbasis mit ihren Katalogen für Pflegediagnosen, Pflegeleistungen und Pflegeziele und deren Verknüpfungen zum Einsatz. Auch umfassende Auswertungen der Pflegeaktivitäten und -strukturdaten, zur Häufigkeit einzelner Maßnahmen sowie von Pflegedaten für die Kosten- und Leistungsrechnung und des Pflegecontrollings lassen sich problemlos erstellen.
Eine besondere Stärke von apenio ist die auf Pflegephänomenen basierende umfassende wissenschaftliche Typologie. In der Software hinterlegte Automatismen, sog. "Aktive Inhalte", unterstützen die Pflegenden bei der Planung. Je nach Anamnese und Pflegeziel schlagen sie situationsgerecht pflegerische Maßnahmen, Skalen usw. vor.
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Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen
atacama | Software feiert mit Fachkongress Jubiläum
Aus Anlass des 10-jährigen Firmenjubiläums hat atacama | Software zum Fachkongress "GKV - Pflege" nach Bremen eingeladen. So informierten sich mehr als 100 Teilnehmer von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie aus Krankenkassen zwei Tage lang über aktuelle Entwicklungen in der Pflege, bei den Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), und bei Internettechnologien. Abgerundet wurde der Kongress durch eine Industrieausstellung mit namhaften Anbietern und Verbänden.
"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen." Mit diesen Worten aus Hermann Hesses `Das Glasperlenspiel´ umriss Klaus Krancke, Leiter des Referats Ältere Menschen bei der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, in seinen Grußworten prägnant den Weg von atacama in den vergangenen zehn Jahren. Heute hat sich das Unternehmen als Marktführer von IT-Lösungen in der GKV bei den genehmigungspflichtigen zahnärztlichen Leistungen etabliert, vom Zahnersatz über die Kieferorthopädie bis hin zu Services wie der Beleglesung. Mit apenio ist in Kooperation mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen apenio entstanden, eine bisher einzigartige wissensbasierte Software für Pflegeplanung und -dokumentation.
Die atacama-Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers und René Lenga wiesen in ihrem Rückblick auf die stetig steigende Bedeutung von Transparenz im Gesundheitswesen hin - sowohl bei den Leistungserbringern wie auch den Kostenträgern. Transparenz bedeute Offenheit und stelle somit die Basis des Managements einer Einrichtung dar. Weiterhin betonten sie die Zukunftsfähigkeit der Lösungen. "Bei atacama hat Innovation Tradition", drückt Dr. Deitmers es aus. Derzeit vereinheitlicht der Bremer IT-Spezialist die technologische Basis der GKV-Lösungen und stellte auf dem Jubiläums-Kongress ein neu entwickeltes Application Framework vor. Dabei setzt das Unternehmen mit Enterprise Java Beans / J2EE auf die modernste Softwarearchitektur und ist mit dem Verfahren der Modell-getriebenen Entwicklung (MDA) in der Lage, schnell auf Veränderungen zu reagieren.
Während des Fachkongresses konnten sich die Teilnehmer anhand sehr fundierter Vorträge ein Bild zu aktuellen Fragestellungen in der Pflege und der GKV sowie den atacama-Lösungen aus Experten- und Anwendersicht machen. Einige Themen waren dabei sicher neu für die Teilnehmer, andere bekannt, aber durch die Darstellung aus Sicht eines Kooperationspartners sehr informativ.
Ein Fokus der Fachkonferenz lag auf der wissenschaftlichen Typologie hinter apenio. Dabei wurden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt und aufgezeigt, wie im Sinne einer angewandten Pflegeforschung die Erkenntnisse in die Entwicklung und Optimierung von Softwarelösungen einfließen können. Ergänzend berichteten Anwender z.B. von der erfolgreichen Integration von apenio in ein KIS sowie erste Erfahrungen mit apenio LZ, der neuen Lösung speziell für Altenpflege. Hier wurde immer auch wieder der ökonomische Nutzen, z.B. durch eine bessere Erfassung von pflegerelevanten Nebendiagnosen im Akutpflegebereich hervorgehoben.
Auch die Teilnehmer von Seiten der Kostenträger profitierten von zahlreichen Erfahrungen langjähriger Anwender und Partner. Offene Ohren fanden Vorträge zur Zukunft der GKV-IT und der strategischen Partnerschaft zwischen BITMARCK und atacama. Eine rege Diskussion entbrannte um die Möglichkeiten von Internetauktionen bei zahnärztlichen Dienstleistungen. Anbieter dieser Plattformen, kommerzielle und aus Krankenkassen, verteidigten sie als Mittel zur Transparenz und Kosteneinsparung. Ein weiteres interessantes Thema unter vielen war der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), der bei guter Vorbereitung gar als Chance für Krankenkassen gesehen wurde.
Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten am Abend, mit einer Schiffsfahrt auf der Weser sowie einem Buffet mit viel Musik - am Schluss in einer Jam Session unter atacama-Beteiligung - war der zweite Kongresstag geprägt von Workshops, die die am ersten Tag verdeutlichten Zusammenhänge im Praxisbezug vertieften. "Ein gutes Beispiel ist an dieser Stelle das Thema Beleglesung, zu dem wir bereits im Rahmen der Veranstaltung um Abgabe von Angeboten gebeten wurden", blickt Dr. Deitmers zufrieden zurück.
Mehrfach wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, weitere pflegerelevante Tagungen anzubieten und auch zusätzlich eine pflegeinhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Dem trägt atacama nunmehr mit der Gründung einer Anwendergruppe Rechnung.
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Neue Aktivierungshilfe Spielkonsole
Zunehmend werden die Spielkonsolen auch für die Pflegeheime und Rehaeinrichtungen interessant. Ein Vorteil ist, dass alle Bewohner teilnehmen können, egal wie gut ihre Bewegungsfähigkeit ist. Spiele wie virtuelles Bowling, Tennis- oder Golfturniere sind schnell organisiert und sogar Rollstuhlfahrer können teilnehmen, weil die Technik die Funktionseinschränkungen kompensiert. Fachkräfte wie Logo- und Ergotherapeuten sehen in bewegungsgesteuerten Videospielen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für ältere Menschen, weil sie nicht nur Spaß machen und das Gemeinschaftserlebnis fördern, sondern darüber hinaus auch die geistigen und motorischen Fähigkeiten fördern.
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Herausforderung Demenz
In Deutschland wird zwar in vielen verschiedenen Disziplinen und mit sehr guten Ergebnissen zur Demenz geforscht, aber in der Praxis kommt davon zu wenig an. Das Kompetenznetz Degenerative Demenzen hat sich zum Ziel gesetzt, dass sich die Ergebnisse der Demenzforschung künftig schneller in der Patientenversorgung niederschlagen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Kompetenznetz in den nächsten zwölf Jahren mit rund 50 Millionen Euro.
Gleichzeitig werten Wissenschaftler unter Leitung von Professor Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen in einer parallelen Studie fallbezogene Daten einer Ersatzkasse aus, um die Versorgungssituation der Betroffenen zu erfassen.
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Altenpflegekräfte werden dringend benötigt
In vielen Regionen Deutschlands findet man immer weniger engagierte, qualifizierte Pflegekräfte für den Altenpflegebereich. Junge Menschen sind kaum daran interessiert, den Altenpflegeberuf zu erlernen, nicht zuletzt wegen des schlechten Images, das diesem Beruf anhängt, so Frau Dr. Goldschmidt, Geschäftsführerin der Pflegen und Wohnen Betriebs GmbH in Hamburg.
Deshalb wurde in Hamburg eine Imagekampagne aufgelegt, die das öffentliche Bild der Altenpflege verändern soll. Jungen Menschen wird in der Imagekampagne vermittelt, dass über Fort- und Weiterbildung und über Studium der berufliche Weg in viele Richtungen offen steht. Auch in einigen anderen Regionen wird über ähnliche Initiativen nachgedacht.
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Die IAT-Untersuchung "Wachsender Versorgungsbedarf bei Personalengpässen"
Das Altenheim braucht Innovationen
Aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen zeigen, dass die stationäre Altenhilfe wegen eines zunehmenden Versorgungsbedarfs und Personalproblemen vor schwierigen Herausforderungen steht.
Obwohl sich der stationäre Sektor auf einem Wachstumskurs befindet (die Beschäftigtenzahlen in den Heimen stiegen von 1999 bis 2005 um 23,9 Prozent), bleibt die Personalsituation durch enge Stellenpläne, Krankheitsausfälle, Qualifikationsdefizite und Nachwuchsprobleme angespannt.
Neben Politik und Wissenschaft kann besonders die Initiative der Träger einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten.
So wurde beispielsweise in dem EU-geförderten deutsch-niederländischen Projekt "Messen, bewerten, besser werden" ein praxistaugliches Modell für das Qualitätsmanagement entwickelt. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von dem IAT.
Informationen zur IAT-Untersuchung zur stationären Altenhilfe finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.iat.eu/forschung-aktuell/2008/fa2008-09.pdf.
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atacama bringt neue Website ins Netz
Alle Informationen rund um apenio abrufbar
Die gestiegenen Anforderungen an die Pflegeplanung und -dokumentation können Krankenhäuser und Heime heute effektiv nur noch mithilfe einer Softwarelösung erfüllen. Vor der Systemauswahl empfiehlt sich eine eingehende Beschäftigung mit Vorgehensweise und wissenschaftlichem Hintergrund der favorisierten Lösungen. Einen besonders einfachen Zugang bietet jetzt der Bremer Spezialdienstleister atacama für seine wissensbasierte Software apenio, die in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen auf Basis einer praxistauglichen pflegewissenschaftlichen Klassifikation entwickelt wurde.
Die Einführung von apenio LZ für die Alten- und Langzeitpflege hat das Unternehmen zum Anlass genommen, die neue Internetseite www.apenio.de für Pflegeprofis in der Akut- und Langzeitpflege zu präsentieren. "Hier informieren wir die Besucher umfangreich über atacama und seine pflegespezifischen Softwareanwendungen. Wichtig ist uns deutlich zu machen, dass die Softwareanwendung umfassend pflegeinhaltlich gefüllt ist und über eine hohe pflegewissenschaftliche Fachkompetenz verfügt", skizziert Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers die Ziele der Website. "Sie befindet sich noch im Aufbau und erläutert neben anderem die Philosophie, Funktionen und Schwerpunkte der Lösung. Dazu gehört die Webbasierung genauso wie verschiedene Möglichkeiten der mobilen Erfassung. Alle Informationen können von Interessenten heruntergeladen werden." So steht bereits ein interaktives Flash-Demo zur Verfügung, in dem Filmsequenzen die praktische Anwendung von apenio demonstrieren.
Nach diesen Basisinformationen steht beim Ausbau der Seite der konkrete Anwendernutzen im Vordergrund. So wird ein besonderer Servicebereich in die Website integriert, der Hotline, Schulungen, Seminare, Workshops und Beratung zu unterschiedlichen Themen auflistet. Der bereits vorhandene Community-Bereich soll noch weiter ausgebaut werden. Angedacht sind beispielsweise weitere Foren, Blogs und FAQ, in dem sich Anwender und Interessierte austauschen bzw. informieren oder beraten lassen können.
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Bis zur nächsten Ausgabe des atacama | Newsletters für die Langzeitpflege.
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Fax: +49 (0)421-2238285
E-Mail: marketing@atacama.de
Homepage: http://www.atacama.de, http://www.apenio.de.
Geschäftsführer: Dr. Jürgen Deitmers, René Lenga
Amtsgericht Bremen, HRB 18112
Alle Rechte vorbehalten.
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