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03.09.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des atacama | Newsletter für Krankenkassen.


Inhalt + + +

01. KFO im Privattarif für Kinder bei der Deutschen BKK

02. KZBV will Festzuschuss-System auch für Parodontologie in 2009

03. Zahnärzte: Kassenbudgets sollen langfristig abgeschafft werden

04. Altersgrenze für Vertragszahnärzte aufgehoben

05. Neue Parodontologie-Software im Praxis-Einsatz

06. "Dental-Discounter" Dr. Z erfolgreicher als McZahn?

07. Enger Zusammenhang von Diabetes und Zahnbetterkrankungen

08. Anstieg der Fehlfunktionen beim Übergang von Milch- zum Wechselgebiss

09. Abschlussarbeiten für das neue atacama Application Framework auf Hochtouren

10. Neuer Service spart Kosten beim Zahnersatz

11. Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich

12. Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen
   

01. KFO im Privattarif für Kinder bei der Deutschen BKK

Die Mitglieder der Deutschen BKK können mit einem "Kidstarif" Leistungen für ihre Kinder, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, absichern. Der "Kidstarif" beinhaltet Leistungen für Kieferorthopädie, Naturheilverfahren und Sehhilfen aber auch Ausgaben für Nachhilfeunterricht, die infolge von Krankheit oder Unfall entstanden sind. Die Leistungen werden zu 80-100% übernommen und der Beitrag liegt bei 9,50 Euro im Monat.

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02. KZBV will Festzuschuss-System auch für Parodontologie in 2009

Ein Festzuschuss-System für die Parodontologie (PA) zu entwickeln und das Konzept mit BZÄK und Wissenschaft abzustimmen, gehörte zu den Hauptthemen auf dem diesjährigen Deutschen Zahnärztetag. Nach dem Erfolg mit dem Festzuschuss-System für Zahnersatz in der GKV soll nun Entsprechendes für die Parodontologie entwickelt werden. Der Vorstandsvorsitzende der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz, kündigte vor der Presse an, dass ein solches System bereits im ersten Halbjahr 2009 vorgestellt werden soll. Ein strukturiertes PA-Behandlungskonzept mit Festzuschüssen muss zunächst der KZBV-VV vorgelegt werden, bevor es den Parteien, dem BMG und der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. Zur Zeit herrscht jedoch Uneinigkeit über die Therapiekonzepte, die einem solchen Festzuschuss-System zugrunde gelegt werden könnten.

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03. Zahnärzte: Kassenbudgets sollen langfristig abgeschafft werden

Der KZBV-Vorstandvorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz forderte auf der Vertreterversammlung der KZBV auf dem Deutschen Zahnärztetag in Stuttgart eine Anpassung der Kassenbudgets und langfristig eine völlige Aufhebung der Budgetierung. Einige der Kassen hätten eine Budgetauslastung von 102 bis 104%, was wiederum zu Verlusten bei den Zahnärzten führe. Die durch Mitgliederwanderungen und ausbleibende Anpassung an die Morbidität der Versicherten entstandenen Strukturverwerfungen in den Budgets verlangen eine kurzfristige Neustrukturierung und langfristig gesehen eine völlige Abschaffung des Kassenbudgets, so Dr. Fedderwitz.

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04. Altersgrenze für Vertragszahnärzte aufgehoben

Der Deutsche Bundesrat hat am 07.11.2008 die vom Bundestag beschlossene Gesetzesänderung passieren lassen. Die Altersgrenze von 68 Jahren für eine Kassentätigkeit für Ärzte und Zahnärzte wurde rückwirkend zum 1. Oktober 2008 aufgehoben. Im Rahmen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) wird auch eine Reihe von Übergangsregelungen für Zahnärzte, die älter als 68 sind, vorgesehen. Eine weitere Änderung durch das GKV-OrgWG: da alle Krankenkassen zum Start des Gesundheitsfonds entschuldet sein müssen, wurde die Insolvenzfähigkeit auf alle Krankenkassen ausgeweitet, wenn keine Kapitaldeckung vorhanden ist.

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05. Neue Parodontologie-Software im Praxis-Einsatz

Die Pilotphase mit der Vereinigten IKK für das neue Modul atacama | PA (Parodontologie) hat begonnen. atacama | PA ist die neue Softwarelösung für das professionelle PA-Management in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die integrierte Genehmigung, Begutachtung und Bearbeitung der PA-Pläne sowie ein direkter Datenabgleich mit atacama | ZE bilden die Basis für effektives und kostensparendes Fallmanagement. "Wir haben schon mit Spannung auf das neue PA-Modul gewartet, das ja zeitgleich mit dem Application Framework von atacama herauskommen sollte.", sagt Jürgen Kiemann, Leiter des Referats Zahnersatz bei der Vereinigten IKK. "Durch die Kombination mit atacama | ZE versprechen wir uns eine ganzheitlichere Sicht auf den Behandlungsfall. Natürlich erwarten wir auch mehr Effizienz in der Bearbeitung. Von atacama | ZE sind wir es gewohnt, alle relevanten Informationen papierlos auf einen Blick verfügbar zu haben."

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06. "Dental-Discounter" Dr. Z erfolgreicher als McZahn?

Der "Dental-Discounter" Dr. Z ist bundesweit aktuell der einzige Anbieter, welcher allen gesetzlich Versicherten qualitativ hochwertigen Zahnersatz für Regelleistungen zuzahlungsfrei anbietet. Im Gegensatz zum Konkurrenten McZahn, der laut Medienberichten am 01.10.2008 Insolvenz angemeldet hat, befindet sich die Dr. Z GmbH auf einem Erfolgskurs und plant für das kommende Jahr eine bundesweite Expansion. Dabei handelt es sich um unabhängig und eigenverantwortlich geführte Praxen und nicht um ein Franchise-System mit vorgeschriebenen Verhaltensmaßnahmen und Behandlungsmustern.

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07. Enger Zusammenhang von Diabetes und Zahnbetterkrankungen

Die Bedeutung der Zahnmedizin für die Allgemeinmedizin wird immer größer, betonte die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in ihrer Pressemitteilung vom 13.11.2008. Die Wechselbeziehung zwischen Diabetes mellitus und Entzündungen des Zahnhalteapparates könne heute als erwiesen angesehen werden. Dieses Wissen sei allerdings noch nicht ausreichend im Versorgungsalltag berücksichtigt. Der BZÄK-Vizepräsident Oesterreich sagte: "Medizin und Zahnmedizin müssen bei der Bekämpfung der Diabetes zum Wohl des Patienten näher zusammenrücken."

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08. Anstieg der Fehlfunktionen beim Übergang von Milch- zum Wechselgebiss

In einer Studie von Prof. Dr. Rosemarie Grabowski, Universität Rostock, wurde festgestellt, dass die Fehlfunktionen des Gebisses in der Zeit des Wechsels vom Milch- zum Wechselgebiss signifikant ansteigen. Am Ende des Zahnwechsels sind die Anomalien bereits "ausgereift". Für die Krankenkassen gelten metrisch erfassbare Abweichungen als Maß für eine Kostenübernahme, d. h. präventive Maßnahmen oder Frühbehandlungen können nur ausnahmsweise erfolgen, so Prof. Dr. Grabowski. Viele Erkrankungen begründen ihren Ursprung "im Mund". Haltungsschwäche, Erkrankungen der oberen Atemwege und Schlafstörungen hängen mit der Gebisssituation zusammen. Je früher solche Funktionsstörungen erkannt und behoben werden, desto leichter können sie überwunden werden.

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09. Abschlussarbeiten für das neue atacama Application Framework auf Hochtouren

Die abschließenden Feinarbeiten für das neue atacama Application Framework, welches auf der diesjährigen Jubiläumsfeier von atacama erstmals vorgestellt wurde, laufen auf Hochtouren. Die Web-fähige Krankenkassen-Software kann für alle atacama GKV-Module (Kieferorthopädie, Zahnersatz, Parodontologie und Hilfsmittel) genutzt werden. Eine Karteikarte des Versicherten dient als Basisnavigation und vereinigt die Stammdaten des Versicherten sowie die fachbezogenen Daten zu den einzelnen Modulen. Auf die Karteidaten der einzelnen Module können die Sachbearbeiter mit entsprechenden Benutzerrechten direkt zugreifen. Die komplette Administration erfolgt im Browser, wodurch Updates und gesonderte Installationen von sogenannter Client-Software auf den Rechnern der Benutzer überflüssig werden. Die erste Installation beim Kunden wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2009 erfolgen, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

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10. Neuer Service spart Kosten beim Zahnersatz

Bei einer aufwändigen Zahnersatzbehandlung kann der Eigenanteil für den Versicherten eine erhebliche Belastung darstellen. Immer mehr Versicherte möchten deshalb die Dienste von Preisvergleichsanbietern im Internet nutzen, um einen kostengünstigeren Behandler ausfindig zu machen. Wie Verbraucherschützer festgestellt haben, stellt jedoch die korrekte Eingabe eines Heil- und Kostenplanes (HKP) für Laien oft ein erhebliches Hindernis dar. Krankenkassen haben in der Regel die HKP-Daten bereits elektronisch erfasst. Sie können ihren Versicherten jetzt einen neuen Service anbieten, mit dem diese Klippe elegant umschifft werden kann. In Kooperation mit careon (Gesundheitsakte) und medikompass (arzt-preisvergleich.de) wurde auf der diesjährigen atacama-Jubiläumsfeier die neue Software atacama | PIX vorgestellt. atacama | PIX (Portal Information eXchange) steht für eine sichere Anbindung von Internet-Portalen an die Zahnersatz-Fallmanagement-Software der Krankenkassen. Neben der Anzeige der genehmigten Heil- und Kostenpläne in seiner Gesundheitsakte kann der Versicherte diese auch mit einem Mausklick in Preisvergleichsportale wie z. B. arzt-preisvergleich.de einstellen. Den Preisvergleich kann der Versicherte in seiner Gesundheitsakte bequem verfolgen und abwickeln. Daten der Heil- und Kostenpläne werden nur mit Einverständnis des Versicherten in atacama | PIX gespeichert, und zwar pseudonymisiert und verschlüsselt. Persönliche Daten wie Name, Vorname usw. werden nicht an atacama | PIX übertragen. Die BKK Essanelle, die als Pilot-Partner das Projekt begleitet und als erste Krankenkasse mit dem neuen Service an den Markt gehen will, äußert sich positiv über die ersten Testergebnisse.

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11. Größtes IT-Projekt der Krankenhausgeschichte in Österreich
atacama optimiert Pflegeprozesse unter neuem KIS

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), mit mehr als 13.000 Betten in zwölf Krankenanstalten und elf Geriatriezentren größte Gesundheitseinrichtung Österreichs und einer der größten Gesundheitsdienstleister Europas, führt ab Oktober das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) IMPULS ein, mit dem mehr als 16.000 KAV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten werden. Das IMPULS KIS wird mit der Software mpa medical process assistant unter der Generalunternehmerschaft der CompuGROUP-Tochter systema Human Information Systems GmbH umgesetzt. Die Realisierung des 58-Millionen-Euro-Projektes soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

Einen wesentlichen Beitrag zur durchgängigen Standardisierung aller medizinisch-pflegerischer Behandlungsprozesse in den 23 Häusern wird die digitale Pflegeplanung und -dokumentation apenio des Bremer Dienstleisters atacama | Software leisten. Sie wird nahtlos in das IMPULS KIS integriert und unterstützt die Pflegekräfte bei ihrer Arbeit. Dabei kommt die mitgelieferte Wissensbasis mit ihren Katalogen für Pflegediagnosen, Pflegeleistungen und Pflegeziele und deren Verknüpfungen zum Einsatz. Auch umfassende Auswertungen der Pflegeaktivitäten und -strukturdaten, zur Häufigkeit einzelner Maßnahmen sowie von Pflegedaten für die Kosten- und Leistungsrechnung und des Pflegecontrollings lassen sich problemlos erstellen.

Eine besondere Stärke von apenio ist die auf Pflegephänomenen basierende umfassende wissenschaftliche Typologie. In der Software hinterlegte Automatismen, sog. `Aktive Inhalte´, unterstützen die Pflegenden bei der Planung. Je nach Anamnese und Pflegeziel schlagen sie situationsgerecht pflegerische Maßnahmen, Skalen, usw. vor.

Die durchgängige Standardisierung aller medizinisch-pflegerischen Behandlungsprozesse steht im Mittelpunkt der Implementierung des neuen IMPULS KIS. "Die Daten der qualitätsgesicherten Dokumentation werden in Zukunft für die 16.000 Nutzerinnen und Nutzer schneller abrufbar sein. Warteschleifen im Ablauf der Behandlung können so für die PatientInnen und BewohnerInnen vermieden werden", sagt Dr. Maximilian Koblmüller, KAV-Finanzmanager und Generaldirektor-Stellvertreter.

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12. Zehn Jahre Transparenz im Gesundheitswesen
atacama | Software feiert mit Fachkongress Jubiläum

Aus Anlass des 10-jährigen Firmenjubiläums hat atacama | Software zum Fachkongress "GKV - Pflege" nach Bremen eingeladen. So informierten sich mehr als 100 Teilnehmer von Krankenkassen sowie aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zwei Tage lang über aktuelle Entwicklungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der Pflege und bei Internettechnologien. Abgerundet wurde der Kongress durch eine Industrieausstellung mit namhaften Anbietern und Verbänden.

"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen." Mit diesen Worten aus Hermann Hesses `Das Glasperlenspiel´ umriss Klaus Krancke, Leiter des Referats Ältere Menschen bei der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, in seinen Grußworten prägnant den Weg von atacama in den vergangenen zehn Jahren. Heute hat sich das Unternehmen als Marktführer von IT-Lösungen bei den genehmigungspflichtigen zahnärztlichen Leistungen etabliert, vom Zahnersatz über die Kieferorthopädie bis hin zu Services wie der Beleglesung. Mit apenio ist in Kooperation mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap) der Universität Bremen apenio entstanden, die einzigartige wissensbasierte Software für Pflegeplanung und -dokumentation.

Die atacama-Geschäftsführer Dr. Jürgen Deitmers und René Lenga wiesen in ihrem Rückblick auf die stetig steigende Bedeutung von Transparenz im Gesundheitswesen hin - sowohl bei den Leistungserbringern wie auch den Kostenträgern. Transparenz bedeute Offenheit und stelle somit die Basis des Managements einer Einrichtung dar. Weiterhin betonten sie die Zukunftsfähigkeit der Lösungen. "Bei atacama hat Innovation Tradition", drückt Dr. Deitmers es aus. Derzeit vereinheitlicht der Bremer IT-Spezialist die technologische Basis der GKV-Lösungen und stellte auf dem Jubiläums-Kongress ein neu entwickeltes Application Framework vor. Dabei setzt das Unternehmen mit Enterprise Java Beans / J2EE auf die modernste Softwarearchitektur und ist mit dem Verfahren der Modell-getriebenen Entwicklung (MDA) in der Lage, schnell auf Veränderungen zu reagieren.

Während des Fachkongresses konnten sich die Teilnehmer anhand sehr fundierter Vorträge ein Bild zu aktuellen Fragestellungen in der Pflege und der GKV sowie den atacama-Lösungen aus Experten- und Anwendersicht machen. Einige Themen waren dabei sicher neu für die Teilnehmer, andere bekannt, aber durch die Darstellung aus Sicht eines Kooperationspartners sehr informativ.

Ein Fokus der Fachkonferenz lag auf der wissenschaftlichen Typologie hinter apenio. Dabei wurden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt und aufgezeigt, wie im Sinne einer angewandten Pflegeforschung die Erkenntnisse in die Entwicklung und Optimierung von Softwarelösungen einfließen können. Ergänzend berichteten Anwender z.B. von der erfolgreichen Integration von apenio in ein KIS sowie erste Erfahrungen mit apenio LZ, der neuen Lösung speziell für Altenpflege. Hier wurde immer auch wieder der ökonomische Nutzen, z.B. durch eine bessere Erfassung von pflegerelevanter Nebendiagnosen, hervorgehoben.

Auch die Teilnehmer von Seiten der Kostenträger profitierten von zahlreichen Erfahrungen langjähriger Anwender und Partner. Offene Ohren fanden Vorträge zur Zukunft der GKV-IT und der strategischen Partnerschaft zwischen BITMARCK und atacama. Eine rege Diskussion entbrannte um die Möglichkeiten von Internetauktionen bei zahnärztlichen Dienstleistungen. Anbieter dieser Plattformen, kommerzielle und aus Krankenkassen, verteidigten sie als Mittel zur Transparenz und Kosteneinsparung. Ein weiteres interessantes Thema unter vielen war der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), der bei guter Vorbereitung gar als Chance für Krankenkassen gesehen wurde.

Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten am Abend mit einer Schiffsfahrt auf der Weser sowie einem Buffet mit viel Musik - am Schluss in einer Jam Session unter atacama-Beteiligung - war der zweite Kongresstag geprägt von Workshops, die die am ersten Tag verdeutlichten Zusammenhänge im Praxisbezug vertieften. "Ein gutes Beispiel ist an dieser Stelle das Thema Beleglesung, zu dem wir bereits im Rahmen der Veranstaltung um Abgabe von Angeboten gebeten wurden", blickt Dr. Deitmers zufrieden zurück.

Mehrfach wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, weitere pflegerelevante Tagungen anzubieten und auch zusätzlich eine pflegeinhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Dem trägt atacama nunmehr mit der Gründung einer Anwendergruppe Rechnung.

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